Leinwand

Fangen wir gleich mit "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens"
an, der Film entstand 1922 ist von Friedrich Wilhelm Murnau. Der
Stummfilm-Klassiker basiert auf "Dracula" und wurde nur
deswegen "Nosferatu" genannt, weil Murnau keine Drehgenehmigung
der Witwe Stokers erhielt. So wurde Max Schreck zu Graf Orlog. Durch
Murnaus Einfluss erhielt der Vampir die tödliche Schwäche
der Lichtempfindlichkeit.
1930 kam in der USA die Londoner Bühnenversion von 1927 "Dracula"
nach Hamilton Deanes von John F. Baltersons wieder zurück.
In dieser Fassung ist Bela Lugosi von der New Yorker
Theateraufführung zum ersten Serienstar des Dracula-Kinos ernannt
worden. Auch in der B-Produktion der 30er und 40er Jahre ist er
noch einige Male als aristokratischer Blutsauger wieder zurückgekehrt.
1932 tauchte "Vampyr – Der Traum des Allan Grey"
auf. Der Student Allan Grey ist in Frankreich auf der Durchreise.
In einem Dorf erfährt er, dass die Vampirin Marguerite Chopin
die Dorfbewohner in ihrem Bann hält. Er versucht das Dorf zu
retten.
1935 entstand, von Tod Browning gedreht, "Im Zeichen des Vampires"
("Mark of the vampire")
Alle Dracula-Verfilmungen:
- Dracula (1930, mit Bela Lugosi als Dracula)
- Draculas daughter (1936)
- Son of Dracula (1943)
- Frankensteins Haus (1944)
- Draculas Haus (1945)
- Drakula Istanbulda (1953)
- Blood of Dracula (1957)
- Dracula (1958, erstmals mit Christopher Lee
als Dracula, Dracula zeigt hier zum ersten Mal die charakteristisch
langen Eckzähne)
- Die Stunde, wenn Dracula kommt (La Maschera del Demonio, 1960)
- Dracula und seine Bräute (1960)
- Batman Dracula (1964)
- Blut für Dracula (1965)
- Die toten Augen des Dr. Dracula (1966)
- Batman Fights Dracula (1967)
- Die Vampire des Dr. Dracula (1967)
- Dracula und seine Opfer (1968)
- Draculas Rückkehr (1968)
- Wie schmeckt das Blut von Dracula (1969)
- Dracula jagt Frankenstein (1969)
- Dracula, Nächte des Entsetzens (1970)
- Junges Blut für Dracula (1970)
- Nachts, wenn Dracula erwacht (1970)
- Dracula im Schloß des Schreckens (1971)
- Draculas Bluthochzeit mit Frankenstein (1971)
- Draculas Hexenjagd (1971)
- Vampyros Lesbos – Erbin des Dracula (1971)
- Dracula jagt Minni-Mädchen (1972)
- La fille de Dracula (1972)
- The Dracula's Saga (1972)
- Blacula (1972)
- Graf Dracula (1973)
- Lemora, Lady Dracula (1973)
- Vlad, der Pfähler (1973)
- Dracula braucht frisches Blut (1973, der letzte Film mit Christopher
Lee als Dracula)
- Andy Warhol's Dracula (1974)
- Lady Dracula (1975)
- Die Herren Dracula (1976)
- Draculas Todesrennen (1976)
- Draculin (1976)
- Zoltan – Draculas Bluthund (1977)
- Dracula (1979)
- Dracula (beißt jetzt) in Oberbayern (1979)
- Draculas Ende (1980)
- Les Charlots contre Dracula (1980)
- Doctor Dracula (1981)
- Dynastie Dracula (1981)
- Draculas Witwe (1988)
- Bram Stoker's Dracula (1992)
- Corman's Dracula (1992)
- The many Faces of Dracula (1993)
- Dracula (1994)
- Dracula – Tot aber glücklich (1995)
- Die Hard Dracula (1999)
- Draculas Braut (1999)
- Vampire Sex – Lady Dracula 3 (1999)
- Wes Craven präsentiert Dracula (2000)
- Dracula (2002)
- Draculas Braut (2002)
- Killer Barbys vs. Dracula (2002)
- Wes Craven präsentiert Dracula II – The Ascension
(2003)
- Vlad (2003)
- Emmanuelle vs Dracula (2004)
- Dracula 3000 (2004)
- Van Helsing (2004)
- Wes Craven präsentiert Dracula III – Legacy (2005)
- Dracula (2006)
- Dracula’s Guest (2008)
- Bonnie and Clyde vs Dracula (2008)
1962 kamen drei weitere Vampirfilme raus: "Der Kuss des Vampirs",
"Die Rache des Vampirs" und "House on Bare Mountain".
1964 entstand die erste Verfilmung vom Roman "I am Legend"
mit dem Titel: "The Last Man on Earth".
Im gleichen Jahr erschien die erste Spanische Vampir Produktion,
mit dem Titel "Parpue de Juelos (Park of Games)"
1965 landen zwei Raumschiffe auf einem Planeten der von Vampir-Wesen
bewohnt ist. Der Film hieß: "Planet der Vampire".
1967 kam Roman Polanskis "Tanz der Vampire" unter dem
Titel "The fearless vampire-killers" oder "Pardon
me, but your teeth are in my neck" in die Kino’s.
Bis dorthin waren schon schätzungsweise 150 Vampir-Filme
auf dem Markt.
1970 erschien "Gruft der Vampire", der erste Teil der
Karnstein-Trilogie die auf Carmilla, dem weiblichen Vampir von Joseph
Sheridan Le Fanu beruht. Die anderen beiden Teile heißen:
"Nur Vampire küssen blutig" (1971) und "Draculas
Hexenjagd" (1971).
1972 kam mit "Blacula" der erste schwarze Vampir in die
Filmgeschichte. Ein Jahr später erschien der zweite Teil "Der
Schrei des Todes".
Im gleichen Jahr erschien "Die Nacht der offenen Särge"
1973 wurde die Geschichte von Fritz Haarmann dem Jungenmörder
verfilmt. Er brachte seine Opfer mit dem Vampirbiss um, der Filmtitel
lautet: "Die Zärtlichkeit der Wölfe".
1978 kam "Nosferatu, Phantom der Nacht", eine deutsch-französische
Co-Produktion mit Klaus Kinski in der Titelrolle. Bruno Ganz verkörperte
die Rolle von Jonathan Harker.
1979 (USA) erschien "Liebe auf den ersten Biss", eine
Komödie mit Stan Drgotis.
Im gleichen Jahr wurde der Roman "Brennen muss Salem"
("Salem's Lot") von Stephen King verfilmt. 1987 erschien
der zweite Teil.
1983 erschien "Begierde" mit Catherine Deneuve, David
Bowie und Susan Sharandon. Die Handlung basiert auf den Roman "Der
Kuss des Todes".
Im gleichen Jahr erschien ein Kriegs-Vampirfilm mit dem Titel "Die
unheimliche Macht".
1985 erschien eine weitere Vampirkomödie "Die Einsteiger"
mit Thomas Gottschalk und Mike Krüger.
Im selben Jahr kam "Die rabenschwarze Nacht – Fright
Night" und ein Raumschiff-Vampirfilm "Lifeforce –
Die tödliche Bedrohung" auf dem Markt.
1986 erschien "Einmal beißen bitte" wo ein Schüler
einer Gräfin begegnet, ebenfalls erschien "Gothic",
wo das historische Treffen von Lord Byron, John Polidori, Percy
Shelley, Mary Godwin und Claire Clairmont erzählt wird. Bei
diesem Treffen entstanden damals die Romane "Frankenstein"
und "Dracula".
1987 erschien "Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis".
Der Film ist eine Mischung aus Gangster-, Western-, Vampir- und
Roadmovie.
1989 wurde der Roman "The Lair of the White Worm" von
Bram Stoker mit dem Titel "Der Biss der Schlangenfrau"
verfilmt. Außerdem erschien "Mein Nachbar, der Vampir"
und "Vampire’s Kiss".
1990 entstand "Schrei in der Stille".
1992 kam von John Carpenters der Film "Vampire", gleichzeitig
erschien "Bloody Marie – Eine Frau mit Biß"
und ein Zombie-/Vampirfilm namens "Cronos".
1993 erschien eine weitere Stephen King verfilmung: "Stephen
King's Golden Tales".
1994 kam von Anne Rice "Interview mit einem Vampir" ("Interview
with the vampire") mit Tom Cruise als Lestat und Brad Pitt
als Louis in den Rollen. Anne Rice protestierte seinerzeit gegen
den Film, da sie Tom Cruise für ungeeignet für die Rolle
des Lestat hielt, nahm aber alles zurück, als sie ihn gesehen
hatte.
Darsteller:
Tom Cruise als Lestat
Brad Pitt als Louis
Antonio Banderas als Armand
Stephen Rea als Santiago
Kirsten Dunst als Claudia
Christian Slater als Daniel Malloy
Im selben Jahr erschien "Nosferatu – Vampirische Leidenschaft".
1995 erschien "Vampire in Brooklyn", eine Horrorkomödie.
1996 kam "From Dusk Till Dawn", "Vampirella"
und "Bordello of Blood" auf dem Markt.
1997 erschien eine weitere Stephen King Verfilmung: "The Night
Flier", sowie "Vampire Journals".
1998 tauchte "John Carpenter's Vampires" auf. Eine Mischung
aus Western-/Vampir- und Horrorfilm. Außerdem erschien der
erste Teil der Triologie von "Blade", einem Daywalker
der es auf Vampire abgesehen hat.
1999 kam "Bats – Fliegende Teufel" und "From
Dusk Till Dawn 2".
2000 erschien "Dark Prince - the true story of Dracula".
Die Lebensgeschichte von Vlad Tepes (dem "echten" Dracula)
wurde verfilmt. Mitgespielt haben unter anderem: Rudolf Martin,
Jane March, Roger Daltrey und Peter Weller. Regie führte Joe
Chappelle.
Im selben Jahr kam "Blood – The Last Vampire", der
Kinofilm "Der kleine Vampir", "From Dusk Till Dawn
3", die Vampirkomödie "Mamas Rendezvous mit einem
Vampir" und "Shadow of the Vampire", ein satirischer
Vampir-Horrorfilm.
Zur gleichen Zeit erschien der Film "Laila, unsterblich verliebt".
In diesem Film spielt Bela B., von den Ärzten, den Graf Jirom
Latima von Losco, kurz Jello genannt. Laila, eine Vampirin hat sich
in einen Schläfer verliebt und möchte wieder auf die Schläferseite
wechseln. Das erweckt die Aufmerksamkeit der Lords, den Aufpassern
der Vampire. Jello, auch als Micha bekannt, ist einer der Guhls
die im Auftrag der Lords arbeiten, er verfolgt sie. Laila entdeckt
eine Möglichkeit, wie sie wieder zur Schläferseite wechseln
kann:
"Leben ist Liebe und wer in der
Liebe bleibet, der bleibet im Leben"
2001 erschien "The Forsaken – Die Nacht ist gierig"
Mit "Queen of the Damned" kam Lestat & Co. 2002 wieder
zurück auf die Leinwand. Angeblich wollte Anne Rice verhindern,
dass ihr Roman so verfilmt wurde, aber Warner zog das Projekt durch.
Das Studio hatte die Rechte an der Vorlage, aus diesem Grund konnte
Anne Rice nichts unternehmen. Leider war es der letzte Auftritt
von Aaliyah, die "Akasha" spielte. Sie kam bei den Dreharbeiten
(Flugzeugabsturz) ums Leben.
2002 erschien "Vampires, Los Muertos", der zweite Teil
von "John Carpenter's Vampires" der bereits 1998 auf dem
Markt gekommen ist. Und der zweite Teil von "Blade".
2003 wurde wieder ein Vampir-Gangster Film gezeigt: "Moon Child",
ein Vampir-/Werwolffilm: "Underworld" und eine Vampirkomödie:
"Vampires Anonymous".
2004 gab es eine Neuverfilmung von Stephen King's Roman "Salem’s
Lot – Brennen muss Salem", der Originalfilm entstand
1979. Außerdem erschien "Van Helsing" und eine Romanverfilmung
von Sergei Lukianenko: "Wächter der Nacht".
2005 kam der dritte Teil von Blade raus: "Blade - Trinity",
Außerdem: "BloodRayne", "Bloodsuckers",
"Out for Blood - Fürchte jeden" und "Vampires,
The Turning".
2006 erschien der zweite Teil von Underworld: "Underworld –
Evolution", und eine weitere Romanverfilmung von Sergei Lukianenko:
"Wächter des Tages" (Der zweite Teil von "Wächter
der Nacht", 2004).
2007 ging es gleich mit dem zweiten Teil von "BloodRayne"
weiter, der erste Teil kam 2005 heraus. Außerdem erschienen:
"Brotherhood of Blood", "30 Days of Night",
"Die Vampirprinzessin", "Rise: Blood Hunter"
und "Blood and Chocolate".
2008 erschien "Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen"
von Stephenie Meyer, "So finster die Nacht" und "Blood
Scarab".
2009 kam der dritte Teil von Underworld heraus: "Underworld
– Aufstand der Lykaner", die ersten beiden Teile erschienen
2003 und 2006. Außerdem erschienen: "Against the Dark",
"New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde", "Sunset
Vampires - Biss in alle Ewigkeit", "Mitternachtszirkus
– Willkommen in der Welt der Vampire" und "Daybreakers".
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