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Stammbaum:
der Ältesten Marius Lestat




Marius de Romanus

 

Er war Römer und ist mit guten 40 Jahren zum Kind der Finsternis geworden. Als sterblicher ist er 30 v. Chr. geboren, gestorben ist er 10 n. Chr.. Er ist der perfekte Gentleman. Überall wo er hinkam zeigte er gutes benehmen, Zuvorkommendheit und Rücksicht für andere, es war eine Art Ehrenkodex für ihn. Er hat herabwallende blonde Haare, intensive ausdrucksvolle blaue Augen, richtige Koboldblaue Augen, ebenmäßige Brauen, geschmeidigen kraftvollen Körperbau, ein ebenmäßiges Gesicht (laut Pandora sieht er so ähnlich wie Lestat aus, nur Marius hat den stärkeren Körperbau und die Kinnpartie ist kantiger). Nach seiner Verwandlung hatte er schulterlange blonde Haare, einen Glanz in den Augen, andere Gestiken und eine weiße Haut. Breite Schultern und einen stolzen aufrechten Nacken. Von der Körpergröße hatte er eine fast unnormale außergewöhnliche Größe, einen geraden Rücken und eine Art seine Füße fest auf dem Boden zu stellen. Er ist der unsterbliche Vater von Pandora, Armand, Benji und Sybelle.

Er war ein uneheliches Kind, seine Sterbliche Mutter war eine wilde keltische Prinzessin und sein sterblicher Vater hatte ihn adoptiert, er selbst war ein Gedichtschreiber, der keinen Dienst in der Armee machen wollte. In Gallien nahmen in die Kelten gefangen, in der Stadt Massilia man brachte ihn nach Norden, er musste sich das Haar wachsen lassen und bis zum Samhainfest warten. (Allerheiligen oder Totenfeiertag). Als es soweit war wurde er fertig gemacht und zu einer großen Lichtung gebracht. Am Abend gingen sie zu einer alten Eiche. Marius wurde hineingelassen und ein alter verbrannter Blutsauger machte ihn zu einem "neuen Gott". Er musste versprechen nach Ägypten zu gehen um herauszufinden warum alle Bluttrinker verbrannt worden waren, und die jungen gestorben. Er entkam den keltischen Priestern nach einer Opfergabe für ihn und ging nach Ägypten, in die Stadt Alexandrien. Dort traf er Akasha und Enkil zum ersten mal, der Wächter, der Älteste hatte beide selber in die Sonne geliefert, hatte aber keinen Mut mehr es noch mal zu machen und somit sein Werk zu vollenden. Akasha sprach zu ihm in Metaphern und Bildern was seit der Anfangsgeschichte geschehen war.

Sie braucht seine Hilfe. Er stahl zwei Mumienkästen und einen Stoß Leinen. Er wickelte Akasha und Enkil ein und legte sie in die Kästen. Er brachte sie fort zu seinem Haus und vergrub sie im Garten. Am nächsten Abend kam der älteste und griff ihn an. Marius flüchtete in den Garten. Akasha erschien und zermalmte ihn unter ihrer Fußsohle, danach verbrannte sie die Überreste. Danach verfiel sie wieder in ihre Starre. Marius ging zu ihr und trank ihr Blut. Er brachte die beiden nach Antiochia und errichtete die erste von vielen Kapellen.

 

 

Er kannte Pandora schon als sterbliches Kind und trifft sie in Antiochia wieder, er will sie aus der Stadt schaffen, weil er Angst um sie hat (in der Stadt treibt nachts ein alter Blutsauger sein Unwesen). Als die Morgensonne so langsam wieder kam entschwand er von ihr, mit der letzten Bitte an Flavius (Pandoras Sklave) und ihr selber, das sie sich reisefertig machen sollten. Pandora war tagsüber zu seiner Villa gekommen, als er nachts kam fand er Pandora in der Gewalt von Akbar, dem alten verbrannten Blutsauger der in Antiochia sein Unwesen trieb. Akbar wollte zu dem König und der Königin, Marius hatte Akasha und Enkil aus Ägypten mitgebracht und bewahrte beide in seiner Villa auf. Er führte Akbar zu Akasha und Enkil und rettete damit Pandora. Pandora war schwach, Marius gab ihr dreimal von seinem Blut zum trinken, das stärkte sie wieder. Marius sprach zu Akasha und stellt ihr Akbar vor, doch sie gab keine Antwort, plötzlich sprang Akbar auf und rannte zu Akasha, diese vernichtet ihn. Akasha rief Pandora in Gedanken zu ihr, sie kam. Akasha lies Pandora trinken, als Pandora fertig war trug Marius sie aus dem Gewölbe in den Garten, er machte sie zu einem Vampir.

Er lernte ihr das Jagen, schmerzlos zu töten, nur Böse auszusuchen. Pandora war genauso stark wie er. Flavius erkrankte, als er kurz vorm sterben war, ging Marius weg. Als er wieder kam hatte Pandora ihn zum Vampir gemacht, er schickte ihn fort. Beide stritten in letzter Zeit immer häufiger. Pandora wolle die Welt kennen lernen, Marius wollte hier in Antiochia bleiben. Marius zog sich immer weiter zurück, er wollte seine Ruhe haben. Eines Tages hatten sie deshalb wieder einmal einen Streit. Pandora verschwand daraufhin für 3 Tage, in der Zwischenzeit hatte er alle seine Sachen eingepackt und verschwand, er lies nur ihre Sachen zurück. Er war 200 Jahre mit ihr zusammen gewesen.

In Dresden saß er sie noch einmal. Als er sich von ihr wieder getrennt hatte packte er voller Kummer seine Sachen und verließ in der folgenden Nacht Dresden. Er traf auf Armand als dieser noch sterblich war. Armand war in einem dunklen Raum gefangen gehalten worden, er sprach mit niemand. Marius nannte ihn "Amadeo", das soviel wie "von Gott geliebt" bedeutete, er brachte ihn zum ersten mal seit langem wieder zum reden. Marius zahlte dem Sklavenhändler für ihn Geld und brachte Amadeo zu seinem Palast in Venedig. Amadeo durfte als einziger Knabe bei ihm im Bett schlafen. Marius lies allen Knaben eine Freiheit, wenn aber einer hinterhältig war, schmiss er ihn aus dem "Paradies" wieder heraus. Marius selber malte meistens von Mitternacht bis zum Sonnenaufgang.

 

 

Eines Tages musste Marius für einige Nächte weg, er musste zu "Jene, die bewahrt werden müssen" reisen. Amadeo hatte in der Zwischenzeit auf alles aufgepasst, der Engländer, mit dem er früher ein Verhältnis hatte kam in der Zwischenzeit und verletzte Amadeo mit einem vergifteten Degen. Amadeo wurde daraufhin sehr krank und lag im Sterben. Marius kam zurück und sorgte sich um ihn. Da hob Marius ihn aus dem Bett und brachte ihn zum Studio, er bereitete ihn auf die Umwandlung vor. Amadeo kämpfte sich an die Quelle des Blutes und trank weiter, er lies erst wieder los, als er genug Blut getrunken hatte und zum Vampir wurde. Marius hatte ein Anzeichen von Erschöpfung und Schmerz in seinen Augen. Zu diesem Zeitpunkt war Marius bereits 1.500 Jahre alt.

Im Jahr 1499, wurden sie überfallen, als sie aufwachten hatten einige Bluttrinker bereits die Zimmer angezündet. Amadeo und Marius nahmen den Kampf auf, aber es waren einfach zu viele Gegner. Er schickte alle sterblichen in Sicherheit und vernichtete die Verfolger. Er rannte aufs Dach, doch dann war er eingekreist und Hunderte von Fackeln berührten seinen roten Umhang. Er konnte sich nicht mehr wehren, sein ganzer Körper ging kurz darauf in eine zischende Stichflamme auf. Er verbrannte, schaffte es aber noch zu Akasha. Er trank ihr Blut und konnte überleben. Er hatte die Nachrichten von Lestat alle gelesen und blieb auch weiterhin mit der Welt im Kontakt. Er holte Lestat zu sich um ihm einige von seinen Geheimnissen anzuvertrauen. Er rettete Lestat aus den Fängen von Enkil und schickte ihn fort.

Als Lestat sein Konzert gab, holte er sich das Buch und die Videobänder, er wollte sie Akasha und Enkil zeigen. Als er zurück kam entdeckt er, dass die Türen des Schreins offen standen. Auf dem Thron saß nur Enkil, Marius entdeckte, dass er Tod war. Akasha erschien, sperrte ihn ins Eis ein und verschwand. Marius versuchte die anderen Vampire, besonders Lestat, vor Akasha zu warnen. Als Akasha sich Lestat nahm, sah er es gedanklich und versucht noch einmal eine Warnung auszusenden.

Marius tauchte in der neuen Zeit wieder auf. Als Armand sich in die Flammen stürzte ging er mit Santino los um alle Beweise in einem med. Forschungszentrum zu vernichten. Danach verbrannten die beiden die Beweise in den Kellergewölben des Gebäudes und verschwanden wieder, genauso heimlich und schnell wie sie gekommen waren. Als Armand in die Kapelle zu Lestat ging, war auch er anwesend. Armand überließ Benji und Sybelle in der Obhut von Marius und ging zu Lestat. Während Armand David seine Lebensgeschichte erzählte, verwandelte Marius die beiden sterblichen zu Vampiren. Marius hatte es aus Liebe zu Armand gemacht, damit er nicht mehr einsam war. Als Pandora, Benji, Sybelle, Armand, David und er zusammen waren erschien eine Gestalt. Es war Lestat, der noch sehr erschöpft war. Lestat wollte die Appassionata von Sybelle noch einmal hören, sie gewährte ihm den Wunsch und spielte noch einmal.